Rondo – Strategiespiel für die ganze Familie

Rondo ist ein tolles uns sehr einfaches Strategiespiel für die ganze Familie.

Rondo

Rondo

Wer zum ersten Mal Rondo in die Hand nimmt und die Spielanleitung liest, wird gleich überrascht sein: man versteht gleich, wie das Spiel funktioniert! Und schon dadurch unterscheidet es sich von vielen modernen Familien- und Strategiespielen.

Das Spielbrett von Rondo erinnert ein wenig an den Spieleklassiker Trivial Persuit: Es gibt auf dem quadratischen Spielplan ein zentrales Feld, von dem aus mehrere Wege abgehen, die zu einem äußeren runden Weg führen (daher wohl auch der Name des Spiels). Die einzelnen Felder auf den Wegen sind wie bei Trivial Persuit auch verschiedenfarbig. Allerdings repräsentieren in diesem Fall die Felder keine Wissengebiete. Vielmehr ist auf jedem Feld eine Punktzahl von 1 bis 5 eingetragen.

Rondo hat einfache Regeln

Jeder der Spieler erhält zu Beginn zwei farbige Spielchips, die er aus dem mitgelieferten Sack zieht, in den alle vorhandenen Spielchips kommen. Der rundeste Spieler beginnt und kann nun einen oder zwei seiner beiden farbigen Spielchips auf ein passendes Wegfeld legen, aber nur auf ein solches, das an die Mitte des Spielbretts angeschlossen ist. Dafür erhält er die Punkte, die auf den jeweiligen Wegfeldern stehen und kann mit seiner Spielfigur entsprechend seiner Punktzahl voranziehen. Man darf auch mehrere passende Chips der gleichen Farbe in einem Zug auf ein Feld legen. Danach nimmt er sich einen neuen Chip aus dem Sack. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. Auch er kann einen oder zwei seiner Chips anlegen, entweder an das Feld in der Mitte oder an die bereits liegenden Chips des ersten Spielers. Die Spielchips dürfen immer nur in einer geraden Linie gelegt werden. Wieder erhält der Spieler die Punkte entsprechend der Felder und rückt gemäß seiner Punktzahl vor. Alternativ kann der Spieler aber auch darauf verzichten, Spielchips auf die Wege abzulegen. Dann darf er sich gleich zwei neue Spielchips aus dem Sack ziehen. Kein Spieler darf jedoch mehr als 5 Spielchips vor sich liegen haben.

Das Spiel endet, wenn alle Felder auf dem Spielbrett belegt sind. Dann hat derjenige Spieler gewonnen, der den weitesten Weg zurückgelegt, also am meisten Punkte gesammelt hat. Das Spiel ist so einfach, dass es auch schon die jüngsten Grundschulkinder verstehen können. Gegebenenfalls muss man ihnen in der ersten Klasse noch ein wenig beim Punktezusammenzählen helfen. Und trotz dieser Einfachheit fordert es strategisches Handeln, um die Spielchips nicht zu vergeuden und möglichst hohe Punktzahlen zusammen. So macht das Spiel großen und kleinen Kindern genau so viel Spaß wie Erwachsenen und ist damit eine klare Kaufempfehlung (bei Amazon derzeit mit 4,4 von 5 Sternen bewertet), auch wenn das Spiel mit 25 bis 30 Euro nicht ganz preiswert ist.

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